Geldtrend: Sicherheit

Die Höhe der staatlichen Pension ist unsicher. Private Vorsorge wird immer wichtiger. Je früher, desto besser.

Der Trend zur Eigenvorsorge wird auch 2011 anhalten. Die Lebenserwartung steigt, die staatliche Pension ist zwar sicher, nicht aber deren Höhe. Sie wird mit hoher Wahrscheinlichkeit immer weiter sinken. Wer sich seinen Lebensstandard auch für die Zukunft sichern will, muss für später sparen. Sicherheit ist für die meisten Bürger derzeit oberstes Prinzip bei der Geldanlage. Dennoch möchte man eine möglichst hohe Rendite bekommen. Das macht es für den Laien nicht einfach, eine passende Geldanlage zu finden. Das nach wie vor verbreitetste private Vorsorgeprodukt ist die klassische Lebensversicherung. Sie bietet mehr als nur eine Ansparform. Sie hat eine garantierte Mindestverzinsung, bietet eine Absicherung für die Familie und beinhaltet auch klare Steuervorteile. Zudem kann bei Laufzeitende zwischen einmaliger Auszahlung und monatlicher Rente gewählt werden.

Auch die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge hat ihre Vorzüge. Bei Laufzeitende sind die Renten einkommenssteuerfrei. Wer allerdings eine Einmalzahlung wünscht, muss 50 Prozent der Prämien zurückzahlen. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass die Vorsorge nicht an die Erben wandern kann. Für ältere Personen wird das flexible Fondssparen empfohlen, da die Prämien ab dem 45. Lebensjahr für Lebensversicherungen oder geförderte Pensionen immer teurer werden. Der Fonds ist nicht an Laufzeiten und Einzahlungshöhen gebunden. Mit kleinen monatlichen Beträgen kann man beachtliche Erträge erzielen. Wenn der Fonds allerdings in die Brüche geht, ist das ersparte Geld dahin.

Generell gilt: Je früher man beginnt, für später zu sparen, desto höher sind die Erträge und desto geringer sind die monatlichen Belastungen bis zur Pension.


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